Konservative Therapie & Rehabilitation

Treatment of Osteoarthritis

 

Von Dr. n. med. Konrad Slynarski

Adipose Derived Stem Cell & PRP Therapy

The use of adipose derived stem cell therapies are still up for debate, but are no longer a future vision of just some credulous medical scientists. In recent years this former vision seems to turn into reality. Among the numerous potential application areas of adipose derived stem cell therapies, the treatment of damaged tissues after athletic injuries as well as the therapy of degenerative diseases such as osteoarthritis (OA) is one hot topic.

Klettersportmedizin

Von Dr. med. Christoph Lutter und Prof. Dr. med. Volker Schöffl, MHBA

Bouldern, Lead und Speed – quo vadis?

In einer noch vor kurzem unvorstellbaren Art und Weise durchlebt der Klettersport aktuell einen Höhenflug, der ihn in kürzester Zeit von einer Randsportart hin zu einem Breitensport gewandelt hat. Maßgeblichen Anteil daran hat der weltweite Boom der populären Subdisziplin Bouldern (Klettern ohne Seil in Absprunghöhe).

Golfmedizin

Von Dr. med. Christopher Weller und

Verletzungen, Beschwerden und Schwunganalyse

Einen kleinen weißen Ball mit High-Tech Ausrüstung und ohne Zeitvorgabe in ein deutlich größeres Loch zu befördern wirkt erst einmal alles andere als sportlich. Auch wenn die führenden „Athleten“ jünger, muskulöser und der Sport seit 2016 wieder olympisch ist, wird der Golfsport nach wie vor, auch von sport­ärztlichen Kollegen, mit unter belächelt.

Hyaluronsäure

 

Von PD Dr. med Matthias Brem, MHBA

Einsatzmöglichkeiten im Spitzensport

Gelenkschmerzen, verursacht durch degenerative Veränderungen, betreffen mit fortschreitendem Alter einen Großteil der Bevölkerung. Aber auch in jungen Jahren, speziell nach Verletzungen des Gelenkknorpels, treten arthrotische ­Veränderungen auf, die zu Einschränkungen der Leistungsfähigkeit bei Spitzensportlern führen können.

Schambeinentzündung

Von Dr. med. Philip Catalá-Lehnen und Jonathan Häußer

Risikofaktoren, Auftreten und Therapie

Chronische Leistenschmerzen sind vor allem in Sportarten wie Eishockey, Football, Rugby oder dem Laufen ein Problem. Eine der häufigsten Ursachen ist die ­Schambeinentzündung. Die Diagnose ist aber nicht einfach. Dadurch dass in der Leiste viele anatomische Strukturen nah beieinander liegen und damit auch ursächlich für Leistenschmerzen sein können, werden bei der Differentialdiagnostik hohe Ansprüche an den Kliniker gestellt.

Adjuvante HBO-Therapie

Von Dr. med. Dirk Michaelis und Michael Kemmerer und andere

Ein Baustein in der Wiederherstellung der Sportfähigkeit bei Verletzungen

Muskelverletzungen zählen zu den häufigsten Ursachen für sportinduzierte Ausfallzeiten und sind im Leistungsbereich mit erheblichen wirtschaftlichen Konsequenzen assoziiert. Neben der Analyse der zugrunde liegenden Ursachen wie Fehlbelastung etc. besteht im Spitzensport die Aufgabe des behandelnden Arztes darin, die Spielfähigkeit respektive Wettkampf­fähigkeit unter Anwendung aller Optionen zeitnah wieder herzustellen.

Regenerationsbeschleunigung

 

Von Dr. med. Christoph Buck

Einsatz Kernspinresonanz-Therapie und weiterer Maßnahmen

Im Praxisalltag ist deutlich festzustellen, dass die Schwere von Sportverletzungen sowohl im Profisport als auch im Breiten­sport durch steigende Belastungen stetig zugenommen hat. Daran müssen sich auch die Therapiekonzepte anpassen.

Moderne Fußballmedizin

Von Dr. med. Andree Ellermann und Dr. med. Kurt Mosetter

Experten-Talk

Die Entwicklungen im modernen Profifußball auf und neben dem Feld sind enorm. Das Spiel und die Spieler sind in den letzten Jahren schneller und athletischer geworden, was u.a. auch zu steigenden Verletzungszahlen in den europäischen Ligen geführt hat. Gerade hier sind die Ansprüche in Bezug auf Prävention, Therapie und Regenerationsmaßnahmen erheblich gestiegen. Robert Erbeldinger und Masiar Sabok Sir sprachen über diese Entwicklungen und Potenziale einer modernen Fußballmedizin mit Dr. Andree Ellermann, Leitender Arzt der ARCUS Sportklinik in Pforzheim und dem langjährigen Teamarzt des US-Soccer-teams Dr. Kurt Mosetter.

Schmerztherapeutische Optionen

Von Dr. med. Alexander Strassburg

Einsatz in der Sportmedizin

Der Schmerz kam wie aus heiterem Himmel und mit einer Wucht, die Patrick Schubert überraschte und die er in dieser Intensität noch nicht kannte. Während des abendlichen Hockeytrainings trat ein plötzlich einschießender Rückenschmerz auf, der sich wie elektrisiert in das rechte Bein fortsetzte. Der Schmerz war von derartiger Heftigkeit, dass er sich an der Spielfeldbegrenzung stützen musste.

Ernährung als Therapieform

Von Dr. med. Klaus Pöttgen

Essenzieller Bestandteil einer konservativen Therapie

Eine Aufwertung konservativer Therapieverfahren in Orthopädie und Unfallchirurgie wird seit längerer Zeit gefordert. So nahm u.a. Dr. med. Manfred Neubert in seiner Funktion als Präsident der DKOU 2016 (BVOU) in einem Beitrag in der sportärztezeitung dazu Stellung, in dem er „Konservativ vor Operationen“ forderte und betonte, dass mithilfe konservativer Behandlungsmethoden Orthopäden erfolgreich und risikoarm Schmerzen lindern, Beweglichkeit und Lebensqualität verbessern oder das Fortschreiten von Erkrankungen bremsen können (siehe dazu: Neubert: Konservativ vor Operationen. sportärztezeitung 04/16, 24 – 25).

„Schmerz ist etwas, was ich überhaupt nicht brauche“

Von Christian Neureuther

„Schmerz ist etwas, was ich überhaupt nicht brauche“

Christian Neureuther war in den 1970er Jahren ein erfolgreicher deutscher Skirennfahrer, gewann sechs Weltcuprennen im Slalom und nahm dreimal an den Olympischen Spielen teil. Heute leidet er unter Gonarthrose, ist aber dennoch sportlich aktiv. Wir sprachen mit ihm über die Entwicklungen im Skisport, die Bedeutung von Schmerz in seinem Leben und über seinen Sohn Felix Neureuther.

Bone Bruise

Von Dr. med. Philip Catalá-Lehnen und Jonathan Häußer

Und Knochenmarködem beim Sportler

Das Knochenmarködem beschreibt eine schmerzhafte Flüssigkeitsansammlung im Knochen [1]. Knochenmarködeme können sowohl primär als auch sekundär infolge entzündlicher, degenerativer, infektiöser oder maligner Erkrankungen auftreten [2]. Unklar ist, ob die primäre Form eine eigenständige Pathologie ist oder eine Vorstufe der Osteonekrose [2].

Kältetherapie

Von Marinko Rade, PhD und Olavi Airaksinen, MD PhD

Der Nutzen bei Funktionsstörungen des Bewegungsapparats und akutem Schmerzmanagement

In der Literatur wurde gezeigt, dass Kälte­therapie (Eis-Anwendung) eine effektive Methode zur Behandlung von Verletzungen des Weichteilgewebes darstellen. Diese vermindert Schwellungen und verbessert die Beweglichkeit. Nichtsdestotrotz gibt es immer noch Zweifel daran, dass diese tatsächlich effektiv für die Schmerzlinderung sei. Die Anwendung von Eis könnte also hilfreich für die Behandlung einer Vielzahl von Erkrankungen des Bewegungsapparats und schmerzhaften Zuständen sein.

Konservative Therapie bei Rückenschmerzen

Von Prof. Dr. med. Martin Scholz

Mit besonderer Berücksichtigung des Auftretens bei Sportlern

Rückenschmerzen sind ein häufiges Symptom und ganz entscheidend sind die Ursache der Schmerzen und natürlich deren Ausprägung und Ausstrahlung. Hinter Rückenschmerzen können ganz harmlose Dinge stecken oder aber auch sehr unangenehme gefährliche Erkrankungen. Nur, wie differenziert man dies?

Tendopathien

Von Dr. med. Frank Weinert

Vorkommen in der täglichen Praxis

Überlastungsbedingte Sehnenbeschwerden gelten bei Betroffenen, wie bei Ärzten und Physiotherapeuten, als langwierig, zeitraubend und frustrierend. Die Hoffnung auf ein Wundermittel, welches das Problem schnell und anhaltend löst, bleibt auch in Zeiten von PRP, IGF-1 und Stammzellen unerfüllt. Statt einer „hit and run“-Strategie benötigt es vom therapeutischen Team nur wenig mehr Zeitaufwand, den Patienten mit Sehnenbeschwerden sicher zu diagnostizieren, zu beraten und ihn ins Zentrum der Therapie zu stellen.

Moderne Ultraschalldiagnostik

Von Dr. med. Lukas Weisskopf und PD Dr. med. Anja Hirschmüller

Optionen und Perspektiven am Bewegungsapparat

Im Gegensatz zu vielen anderen Fachdisziplinen, in denen die Sonografie zunehmend dem steigenden Zeit- und Kostendruck zum Opfer fällt, hat sie in der Sportorthopädie und Sporttraumatologie in den letzten Jahren eher an Bedeutung gewonnen. Dank moderner, immer kleinerer und leistungsfähiger Ultraschallgeräte und insbesondere aufgrund der Möglichkeit einer direkten Diagnosestellung, ist die Sonografie des Bewegungsapparates aus der Praxis klinisch tätiger Sportorthopäden oder Sporttraumatologen nicht mehr wegzudenken.

Herausforderung Mannschaftsarzt

Von Dr. med. Carl Priester-Lasch

Spagat zwischen Hausarztpraxis und Sportmedizin

Als niedergelassener Allgemeinmediziner und Sportmediziner muss man sich täglich der Herausforderung stellen, mehrere Schauplätze zu bedienen. Was bedeutet die Betreuung von Leistungssportlern, sei es im Profi- oder Amateurbereich, eigentlich wirklich?

Brennpunkt Muskel

Von Prof. Dr. Christoph Schmitz

Verletzungen im Sport und Relevanz außerhalb des Leistungssports

Muskelverletzungen gehören zu den häufigsten Schäden im Leistungs- und Breitensport. Im Profifußball entfallen z. B. rund ein Drittel aller Verletzungen auf Muskelverletzungen. Einer aktuellen Untersuchung nach sind die häufigsten Verlet­zungen in der 1. Fußball-Bundesliga bis zur Winterpause 2016/17 mit > 2 Wochen Pause Muskelfaserriss Oberschenkel (15x) gefolgt von Achillessehnenproblemen, Adduktorenzerrungen, Leistenproblemen und Muskelfaserrissen im Adduktorenbereich (jeweils 7x) (www.fussballverletzungen.com).

Erfahrungen aus der Praxis

Von Sportwissenschaftler Robert Erbeldinger

Drei Fragen an Team- und Sportärzte aus unterschiedlichen Sportarten

  1. Was können Sie uns über Muskelverletzungen in der von Ihnen betreuten Sportart berichten? Welche Arten treten am häufigsten auf und was sind die Gründe dafür?
  2. Bitte geben Sie uns einen Einblick in Ihren Erfahrungsschatz und in Ihre tägliche Arbeit: Wie sehen Ihre Maßnahmen/Optionen/Therapien/ Training/Regeneration aus?
  3. Wo sehen Sie Entwicklungspotenziale/Probleme oderauch Chancen?

Passive Gefäßbehandlung

Von Dr. med. Burak Yildirim

Einsatz intermittierender Vakuum Therapie (IVT) bei Muskelverletzungen

Im Profifußball sind ca. 30 % aller Verlet­zungen und daraus resultierend etwa 27 % der Ausfallzeiten auf Muskelverletzungen zurückzuführen [1]. Durchschnittlich 0,6 Muskelverletzungen pro Saison, bei einem Kader von 25 Spielern, bedeuten ca. 15 Muskelverletzungen pro Spielzeit. Bis zu 97 % betreffen die untere Extremität, vor allem Hamstrings (37 %), Adduktoren (23 %), Quadriceps (19 %) und Unter­schenkelmuskulatur (13 %) [1]. Aufgrund der Heterogenität und zum Teil schweren Einblutungen/Ödemen, kommt unter anderem dem Management der abschwellende Maßnahmen eine große Bedeutung zu.

Muskelverletzungen im Leistungssport

Von Dr. med. Ralf Doyscher und Fabian Kittmann und andere

Evidenzbasierte Diagnostik, Therapie und Prävention

Verletzungen der Muskulatur gehören im Leistungssport zu den häufigsten Gründen für Trainings- und Wettkampf­ausfälle. Trotz moderner Diagnostik ist eine sichere und exakte Prognose nach wie vor eine Herausforderung und verlangt große Erfahrung. Gerade in Zusammenhang mit dem wachsenden Leistungsdruck im Spitzensport gewinnt eine effektive Therapie und Rehabilitation ebenso wie die Prävention immer mehr an Bedeutung.

Radiale Stoßwellentherapie bei cTDB

Von Dr. John P. Furia

Neue Therapieoption für eine ansonsten schwierig zu behandelnde Indikation in der Sportorthopädie*

Die chronische Tendinopathie der distalen Bizepssehne (cTDB) tritt häufig bei ­Gewichthebern, Wrestlern, Bodybuildern, Tennis- und Squashspielern auf sowie bei Menschen, deren Beruf eine häufige kraftvolle Rotation des Unterarms erfordert. In vielen Fällen kommt es im Verlauf der Erkrankung zu einer Ruptur der Sehne, die dann operativ versorgt werden muss.

Gutes Sehen

Von Peter Geigle und Dr. med. Thomas Katlun

Zusammenarbeit zwischen Physiotherapeut und Augenarzt

70 bis 80 % unserer Informationen werden über das Sehen aufgenommen und sind zusammen mit den anderen Sinne wichtig für die Orientierung im täglichen Leben und Sport. Aus der Evolution des Auges, seiner Lage im Kopf und der Entwicklung des Sehens ist ersichtlich, wie wichtig nicht nur die gute Abbildung des Umfeldes auf der Netzhaut ist, sondern dass es sich um ein Zusammenspiel von scharfem Abbild auf der Netzhaut (Fokussierung), beidäugiges (binokulares) Sehen, Bewegung der Augen (Motilität) und Bildverarbeitung (visuelle Wahrnehmung) handelt [1,3,4,5,7,17].

Behandlung von Fehlsichtigkeiten

Von Dr. med. Thomas Katlun

Operative Möglichkeiten bei Sportlern und Patienten

Gerade im Bereich der refraktiven ­(brechkraftverändernden) Chirurgie werden die Behandelnden mit vielen Wünschen der Sportler zur Verbesserung der Sehleistung ohne Brille bzw. Kontaktlinsen konfrontiert. Um den Sportler bestmöglich über die bei seiner Fehlsichtigkeit zu erwartenden Aussichten und möglichen Risiken einer Operation informieren zu können, ist eine gründliche Anamnese (Sportarten, Zeitplan) und Voruntersuchung notwendig.

Return to Action

Von Dr. med. Christian Schoepp

Vorgehen und Möglichkeiten nach VKB-Verletzung

Die Zahl der jährlich neu diagnostizierten Kreuzbandverletzungen nimmt weltweit zu. Ursächlich ist einerseits ein verändertes Freizeitverhalten, andererseits das bereits im Nachwuchsleistungssport gestiegene Anforderungsprofil, welches zu einer Unverhältnismäßigkeit zwischen Belastung und Belastbarkeit des heranwachsenden Körpers führen kann.

Experten-Talk: Heilungsvorgänge postoperativ beschleunigen

Von Dr. med. Jens Enneper und PD Dr. med. Peter Brucker

Verletzungen im Skisport und Rehabilitationskonzepte

PD Dr. Peter Brucker ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und seit 2015 leitender Mannschaftsarzt des Deutschen Skiverbandes (DSV). Dr. Jens Enneper sprach mit dem Kniespezialisten über Verletzungen im Skisport, und ging der Frage nach, ob und wie man die Nachbehandlungsdauer nach einem Kreuzbandersatz verkürzen kann.

Manuelle Medizin

Von Prof. Dr. med. habil. Lothar Beyer

Präventiver Schwerpunkt durch Früherkennung muskulärer Dysbalancen

Der Laufsport in Deutschland erfreut sich seit den 1970er Jahren an stetigem Zuwachs. So hat sich die Teilnahme an Volksläufen von 1995 (2.449 Teilnehmer) bis 2014 (5.200 Teilnehmer) mehr als verdoppelt. Leider lassen sich z. B. nur 5 – 10 Prozent der Marathonteilnehmer von Sportmedizinern beraten. Prof. Dr. Lothar Beyer zeigt, dass frühzeitige gezielte manuelle Untersuchungen den Läufern viel Leid ersparen können und stellt einen manualmedizinischen Check-up vor.

Einsatz von Kälte

Von Dr. med. Peter Keysser

Kyrotherapie in der Sportmedizin

Die Kryotherapie stellt nach wie vor ein wesentliches Element in der Sportmedizin, hier insbesondere bei frischen Verletzungen und chronischen Überlastungsproblemen, aber auch in der Orthopädie/Unfallchirurgie und in der Rheumatologie dar. Dr. Peter Keysser gibt einen Überblick über aktuelle Methoden auf diesem Gebiet.

Konservativ vor Operationen

Von Dr. med. Manfred Neubert

Ein Statement von Dr. Manfred Neubert, Präsident DKOU 2016 (BVOU)

Millionen Menschen in Deutschland leiden an Rückenschmerzen, Arthrose oder Osteoporose. Krankheiten am Muskel- und Skelettsystem gehören zu der Volkskrankheit Nummer 1. Die allermeisten Patienten werden nicht etwa auf dem Operationstisch, sondern mit konservativen – nicht-chirurgischen – Verfahren behandelt. Trotz ihrer großen Bedeutung für das Fach, werden konservative Methoden im Gesundheitssystem aber oft nicht angemessen vergütet.

Therapie des Knochenmarködems

Von Dr. med. Hans-Joachim Patzak

Sind Mikronährstoffe angezeigt? Ein Erfahrungsbericht

Das Knochenmarködem wurde erstmals 1988 als krankhafte Veränderung im Sinne einer vermehrten Flüssigkeitsansammlung im Knochen genannt. Dr. Hans-Joachim Patzak fasst seine Therapie-Erfahrungen mit dem gezielten Einsatz von Mikronährstoffen in diesem Artikel zusammen.

Wenn der Muskel „zu macht“

Von Peter Stiller

Stoßwellentherapie – Anwendung im Fußball und bei Olympia

Fast ein Drittel aller Verletzungen der Fußball-Bundesligasaison 2015/16 waren Muskelverletzungen (30,1 %, Quelle: www.fussballverletzungen.com). Diese hohe Anzahl macht den Fußballer zu einem muskulären Problempatienten. Mit muskulären Beschwerden müssen sich aber nicht nur Fußballer, sondern im Grunde alle Sportler auseinandersetzen.

Bis(s) zum Muskelfaserriss

Von Dr. Dr. med. Andreas Först

Craniomandibuläre Dysfunktion im Leistungssport

„Die Zähne sind Organe zur Feineinstellung der Wirbelsäule“. Diese Erkenntnis von Eversault (1977) charakterisiert einen Symptomenkomplex, der laut Dr. Dr. Andreas Först immer dann als Differentialdiagnose diskutiert werden sollte, wenn wir uns an chronischen, muskulären Problemen eines Sportlers buchstäblich die Zähne ausbeißen: die craniomandibuläre Dysfunktion (CMD).

Wundheilung beschleunigen

Von Dirk Tenner

Mit Hyaluronsäure gegen großflächige Hautabschürfungen - ein Beispiel aus dem Radsport

Massenkarambolagen und Stürze sind im Radrennsport keine Seltenheit. Oft kommt es dabei zu Frakturen und bedroh­lichen inneren Verletzungen. Typische Begleiterscheinung: teils schwerste Haut­abschürfungen. Warum Sporttramatologe Dirk Tenner dabei auf den Einsatz von Hyaluronsäure schwört, erklärt er in diesem Beitrag.

Schwachstelle Knie

Von Jesper Schwarz

Nachbehandlung von Knieverletzungen im Nachwuchsfußball

Das Knie ist der Knackpunkt des menschlichen Körpers. Es bildet das Bewegungszentrum der unteren Extremitäten und wird gerade in dynamischen Spielsportarten, zu denen Fußball gehört, mehr als alle anderen Gelenke beansprucht. Häufig gehen diese Beanspruchungen über die Belastungstoleranz der verschiedenen Strukturen des Knie­gelenks hinaus. In Bezug auf die Reha von VKB-Rupturen gibt es ein großes Gap der wissenschaftlichen Evidenz. Deshalb sind gerade hier Erfahrungsberichte wichtig für den Austausch. Jesper Schwarz berichtet in diesem Artikel über seine Erfahrungen mit Methoden der Nachbehandlung.

Das neue Antikorruptionsgesetz

Von Dr. med. Gerd Rauch und Milana Sönnichsen

Die Sicht eines niedergelassenen Arztes und Honorararztes

Zum 04. Juni 2016 ist das Antikorruptionsgesetz mit den Paragraphen §§ 299 a und 299 b und 300 StGB in Kraft getreten. Jetzt sind nicht nur angestellte, sondern auch niedergelassene und freiberufliche Ärzte einschließlich ihrer möglichen Koopera­tionen, wie z. B. auch die honorarärztliche Tätigkeit, den Regeln des Antikorruptionsgesetzes ebenso wie alle anderen Beteiligten im Gesundheitswesen unterworfen. Dr. Gerd Rauch stellt die Thematik und Problematik aus seiner Sicht dar.

Der schwere Weg zurück

Von Sportwissenschaftler Robert Erbeldinger

Ein Einblick in Elkin Sotos „Return to Sports“ nach seiner komplizierten Knieverletzung im Mai 2015

Am 3. Mai 2015 ereignete sich in der Coface-Arena in Mainz beim Bundesligaspiel zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und dem Hamburger SV ein folgenschwerer Zweikampf zwischen dem Mainzer Spieler Elkin Soto und Rafael van der Vaart vom HSV. Soto erlitt dabei eine Knieluxation – eine Verrenkung des Kniegelenks. Außer einem Riss des vorderen Kreuzbands sowie einer Teilruptur des hinteren Kreuzbands kam es zu einer kompletten Ruptur der lateralen stabilisierenden Strukturen des Kniegelenks: M. biceps femoris, laterales Kollateralband, M. popliteus sowie laterale Kapsel. ...

Knieluxation im Profifußball

Von PD Dr. Thore Zantop

Elkin Sotos Operateur, PD Dr. Thore Zantop, erläutert die Kasuistik

„Zuerst muss man betonen, dass die Grundsteine für die operative Versorgung in erster Linie am Spielfeldrand gelegt wurden“, sagt Dr. Thore Zantop rückblickend. „Neben der schnellen und umsichtigen Initialtherapie und Diagnostik haben die Mannschaftsärzte von Mainz 05 auch direkt mit abschwellenden Maßnahmen begonnen, was die operative Versorgung deutlich vereinfacht hat“, so der Knie-Experte. ...

Geheimnisvolle Triggerpunkte

Von Prof. Dr. Christoph Schmitz

Das myofasziale Schmerzsyndrom ist noch nicht gut erforscht. Mediziner wollen ihm jetzt endlich auf die Spur kommen. Klinische Studien sind in Vorbereitung

Dass es Triggerpunkte und das myofasziale Schmerzsyndrom gibt, ist unbestritten – doch woher sie rühren, liegt noch im Dunkeln.  Prof. Dr. Christoph Schmitz hat sich diesem Phänomen schon einmal in der sportärztezeitung (1/2016) gewidmet.  Die Resonanz darauf war riesig. In unserer aktuellen Ausgabe fasst er die Erfahrungsberichte dreier sportmedizinischer Kollegen zusammen. ...

Therapie der Sportschulter

Von PD Dr. med. habil. Jörg Brandt

Die Scapuladyskinesie ist eine funktionelle Störung mit weitreichenden Folgen

Überkopfsportarten wie Handball, Tennis oder Werfen bergen ein hohes Verletzungsrisiko des Schultergelenks. Zumeist entstehen diese Verletzungen als Endpunkt einer Reihe von chronischen Überlastungen durch hohe Kräfte, die über anhaltende Mikrotraumatisierungen zu komplexen strukturellen Schädigungen führen. Sportartspezifische Anpassungsreaktionen, die Veränderungen in Kraftentwicklung, Bandspannungen und in der Positionierung der Bewegungselemente zueinander nach sich ziehen, sind Folge veränderter Bewegungsmuster. ...

Schambeinentzündung bei Sportlern

Von Physiotherapeut Marco Congia

Welche physiotherapeutischen Maßnahmen bei diesem Beschwerdebild wirksam sind, zeigt ein Fallbeispiel

Der Fußballregionalligaspieler David Lauretta bemerkte erstmals in der Wintervorbereitung der Saison 2014/2015 Schmerzen an den Oberschenkel­innenseiten. Trotzdem trainierte er noch zwei Tage weiter. Am dritten Tag konnte er kaum mehr gehen und brach das Training ab. Was dann folgte, war ein langwieriger Prozess, der mit der Diagnose Knochenödem und Verdacht auf Adduktorenzerrung im Januar 2015 begann. ...

Return to Play nach Kreuzbandverletzungen im Fußball

Von Athletiktrainer Helmut Hoffmann und Dr. med. Werner Krutsch

Rückkehr auf den Platz – sportmedizinische und sportwissenschaftliche Erfahrungen

Kreuzbandverletzungen führen als typische Verletzungen des Fußballspielers zu einer langen Ausfallzeit im Sport. Die Ruptur des vorderen Kreuzbands (VKB) im Fußball ist von allen Sportverletzungen am besten und häufigsten wissenschaftlich untersucht, wozu neben epidemiologischen Studien auch Interventionsstudien zur Verletzungsprävention oder apparative Diagnostik-Analysen von Kraft, Beweglichkeit und neuromotorischer Fähigkeit gehören. Trotzdem ist zurzeit kein allgemeiner Konsens bezüglich Art und Umfang der angewandten Rehabilitationsmaßnahmen zu finden.. ...

Spitzenmedizin im Handball

Von Dr. med. René Toussaint

Bessere Versorgung durch kombinierten Einsatz verschiedener Therapien bei akuten Muskelverletzungen

Neben schweren Gelenk-, Sehnen- und Kapselbandverletzungen treten im Handballsport häufig Muskelverletzungen auf. Die Spannbreite reicht von Kontusionen mit Hämatomen, Muskelfaserrissen und Muskelrupturen über muskulo-tendinöse Verletzungen bis hin zu Überlastungsschäden wie Insertionstendopathien. Das stellt spezielle Anforderungen an die sportmedizinische Versorgung im Handballsport. ...

Stressindizierte Verletzungen

Von M.A. phil. Jan Schröder

Rehabilitation kommt im Leistungssport oft zu kurz. Dadurch sinkt die Belastbarkeit des Gewebes im Körper. Die Folge: Die Athleten werden anfälliger

Das Problem zieht sich durch alle Ligen und Disziplinen: Mängel in der Regeneration führen dazu, dass Sportler weniger belastbar sind. Die Folge sind oft schwere Verletzungen, die in keinem Verhältnis zum erlittenen Trauma stehen. Physiotherapeut Jan Schröder über die Bedeutung von Diagnose und Prävention bei stressbedingten Verletzungen. ...

Hautprobleme am Spielerfuß

Von Dr. med. Susanne Greve

Profifußballer leiden häufig unter Pilzinfektionen, eingewachsenen Nägeln und anderen dermatologischen ­Erkrankungen. So funktionieren Prävention und Therapie

Im Profisport ist ein schnelles, zielgerichtetes Erkennen von Hauterkrankungen wichtig, um Ausfallzeiten vorzubeugen beziehungsweise kurz zu halten. Es sollte eine rasche leitliniengerechte Therapie unter Einhaltung der Richtlinien der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) durchgeführt werden. ...

Heilen mit Power-Lasern

Von Dr. Paolo Mondardini

Neue Technologien und Therapiemöglichkeiten

Sowohl im chirurgischen als auch im pharmakologischen und instrumentellen Bereich hat die Forschung auf dem Gebiet der Therapie und Rehabilitation von jeher das Ziel, maximale Wirksamkeit bei minimaler Invasivität zu erreichen. Besonders auf dem Gebiet der Physiotherapie hat dies zur Entwicklung einer Vielfalt von elektromedizinischen Geräten geführt, die sich jedoch in den vergangenen Jahren als wenig nützlich oder gar als nutzlos erwiesen haben. ...

Muskelverletzungen im Spitzensport

Von Dr. med. Jens Enneper

Anamnese, Diagnostik, Behandlung und Reha – wie Mediziner und Physiotherapeuten Fußballprofis ein zügiges, aber solides „Return to Play“ ermöglichen. Für diesen Artikel traf Dr. med. Jens Enneper den ehemaligen Mannschaftsarzt des FC Bayern München, PD Dr. med. Peter Ueblacker.

© imago/Bild 13
Dr. Jens Enneper: Herr Ueblacker, Sie beschäftigen sich seit Jahren mit Verletzungen an der Muskulatur, wie Sportler sie sich zuziehen. In Ihrem Buch „Muskelverletzungen im Sport“, das Sie gemeinsam mit Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt und Lutz Hänsel herausgegeben haben, nehmen Sie eine sehr ausführliche Zusammenfassung der Ätiologie, Epidemiologie, Diagnostik, Behandlung und vor allem auch eine neue Einteilung der Muskelverletzungen vor. Wie hat sich aus Ihrer Sicht Ihre Klassifikation* der Muskelverletzungen etabliert?

Dr. Peter Ueblacker: Zunächst einmal möchte ich anmerken, dass ich hier auch im Namen meiner Kollegen Dr. Müller-Wohlfahrt und Dr. Hänsel spreche. Wir freuen uns sehr, dass unsere Klassifikation der Muskelverletzungen, auch bekannt unter dem Namen „Munich-Consensus-Classification“ zunehmende Akzeptanz erfährt. ...

Was wissen wir über Triggerpunkte?

Von Prof. Dr. Christoph Schmitz

Die Wissenschaft streitet, belegbare Kenntnisse gibt es kaum. Autor Prof. Dr. Christoph Schmitz fordert einen neuen Ansatz in der Forschung.

Die Behandlung von Triggerpunkten (oder etwas allgemeiner: des myofaszialen Schmerzsyndroms) ist aus der modernen Sportmedizin nicht mehr wegzudenken. Eine Suche bei Google ergab für die Stichworte „Triggerpunkte Sportmedizin“ mehr als 27.000 Ergebnisse und für die Stichworte „myofaszial Sportmedizin“ über 9000 Ergebnisse (Stand 31.12.15). Da sollte es doch eigentlich nicht schwerfallen, die wesentlichen Erkenntnisse zur Ätiologie (den auslösenden Ursachen), Pathophysiologie (den Veränderungen im Gewebe), Diagnostik und Therapie von Triggerpunkten ...

Das ist moderne Sportmedizin

Von Sportwissenschaftler Robert Erbeldinger

Dr. med. Kurt Mosetter, Teamarzt des US Soccer-teams, im Gespräch. Robert Erbeldinger, Geschäftsführer der sportärztezeitung, sprach mit dem extrem motivierten Teamarzt über Sportmedizin und die Bedeutung moderner physiotherapeutischer und konservativ orthopädischer Therapieformen.

© M. Gilliar/GES-Sportfoto
sportärztezeitung: Lieber Kurt, wie läuft die tägliche Arbeit als Teamarzt der US-Nationalmannschaft ab?

Kurt Mosetter: Vorab muss ich herausstellen, dass die Arbeit mit einem  außergewöhnlichen Menschen und vordenkenden Trainer, wie ihn Jürgen Klinsmann verkörpert, leicht fällt. Wir arbeiten das ganze Jahr über eng zusammen, sind aber immer nur eine kurze Zeit tatsächlich gemeinsam am selben Ort. Darum ist diese Arbeit stets eine ganz besondere Herausforderung.

Hochleistungssport braucht Hochleistungsmedizin

Von Dr. med. Stefan Mattyasovszky und PD Dr. med. Felix Post und andere

Portable Bildgebung im Profifußball: Warum das tragbare Ultraschallgerät ein unverzichtbarer Standard für jeden Mannschaftsarzt werden wird

transthorakale_echokardiografie_sportaerztezeitung
Transthorakale Echokardiografie
Das Risiko, eine Muskelverletzung zu erleiden, ist für Profifußballer während des Spiels sechsmal so hoch wie im Training. Beim Spiel im eigenen Stadion sind dank der medizinischen Einrichtungen vor Ort Diagnose und zügiger Therapiebeginn kein Problem. Doch auswärts? Die Mannschaftsärzte des 1. FC Mainz 05 Dres. med. Mattyasovszky, Ingelfinger und Post über die Vorzüge tragbaren medizinischen Geräts.

Osteopathie als Werkzeugkasten

Von Physiotherapeut Steffen Tröster

Warum und wie die manuelle Behandlung nach osteopathischen Prinzipien Anwendung im Leistungssport finden sollte, erklärt Steffen Tröster, Physiotherapeut des 1. FSV Mainz 05

steffen_troester
Steffen Tröster
Halten wir uns zunächst einmal vor Augen, was Osteopathie eigentlich ist. Hier beginnen meist schon die Schwierigkeiten im Verständnis, denn es gibt keine klaren Richtlinien, geschweige denn eine einheitliche Ausbildung. In Deutschland existieren zahlreiche Schulen, die durchaus unterschiedliche Kriterien anlegen. In den USA ist man da schon weiter: Dort wird der Beruf an Colleges erlernt