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Sportärztezeitung

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Highlights:

Leitlinie Gonarthrose

 

Von Sportwissenschaftler Robert Erbeldinger und Masiar Sabok Sir und andere

Ein Gespräch unter Experten

Das Thema Gonarthrose ist nach dem unspezifischen Rückenschmerz das zweithäufigste Krankheitsbild in der orthopädischen Praxis und hat eine hohe sozio-ökonomische Relevanz. Die neue Leitlinie Gonarthrose (S2k, Federführender Autor: Prof. Dr. J. Stöve) soll Schlüssel­empfehlungen für den Arzt geben. Nicht alles ist neu, aber gerade im Bereich der konservativen Therapie wurde Alt­bewährtes aktuell bewertet und untersucht. Thematisiert wurde auch die besondere Bedeutung und Herausforderung eines Gewichtsmanagements für Patienten mit Gonarthrose. weiterlesen

Adduktorenassoziierte Leistenschmerzen

Von Dr. med. Ralf Doyscher und Hendrik Schreiber

Prävention und funktionelle Therapie im Profifußball – Bedeutung von Dry Needling und Stoßwelle

Langanhaltende Leistenbeschwerden gehören im Profifußball sowohl bei Spielern, Trainern, als auch bei Therapeuten und Ärzten zu den gefürchteten Diagnosen. Ein Blick in die Literatur zeigt: zu Recht! Nicht selten sind damit mehrwöchige bis Monate lange Ausfallzeiten und leider viel zu oft sogar ein Karriere-Ende verbunden. weiterlesen

Proximale Hamstringverletzungavulsionruptur

Von Dr. med. Frederic Welsch und PD Dr. med. Dr. rer. nat. Thomas Stein und andere

Aktuelle Therapiestrategien – die arthroskopischassistierte Hamstringrefixation

Verletzungen der ischiokruralen Muskulatur (ICM, im angloamerikanischen Bereich auch „Hamstring“ genannt) stellen 33 % Ursache aller Sportverlet­zungen [1] und sind mit bis zu 25 % bzw. 56 % die am häufigsten Verletzungen der Skelettmus­kulatur bzw. des Oberschenkels [8, 11, 13]. In der UEFA-­Verletzungsanalyse werden diese in 1,20/1000 h registriert und sind im Spiel 9 x häufiger als im Training mit bis zu 22 % Hamstringsverletzung/Saison + Team [15]. Hamstringsverletzungen sind überwiegenden im muskulotendinösen Übergang lokalisiert, nur in 12 % besteht eine Avulsionsruptur am Os ischium (nur in 9 % Komplettruptur) [10, 11].  weiterlesen

Fokus Ernährung im Sport

Von Dr. med. Klaus Pöttgen

IAAF (Leichtathletik) Konsensus Papier 2019 – IOC consensus statement 2018.
Eine Übersicht und Kommentierung

2016 veröffentlichte das IOC ein Konsensus Papier mit Richtlinien für Belastungsmanagement im Trainings- und Wettkampf sowie für psychologische Belastungen, Wohlbefinden der Athleten und Verletzungen. 2018 folgte schließlich ein Konsensus Papier mit international renommierten Wissenschaftlern zum Thema Ernährung und Nahrungsergänzung. weiterlesen

Funktion des Schlafs in der Sportmedizin

Von Prof. Dr. med. Ramin Khatami

Weit mehr als Regeneration

Der Schlaf als Quelle der Regeneration ist der Sportmedizin weitreichend bekannt. Andere Funktionen des Schlafs, wie sie für das Erlernen automatisierter Bewegungsabläufe oder für die Motivation und Performance im Breiten- und Spitzensport eine entscheidende Rolle spielen, hingegen wenig. Neueste Forschungserkenntnisse aus der Schlafphysiologie und Schlafmedizin haben zelluläre und systemphysiologische Mechanismen aufklären können, wie der Schlaf an Gedächtnis, Neuroplastizität oder Performance über die 24h-Periode beteiligt ist.  weiterlesen

Update Sportkardiologie

Von Dr. med. Kathrin Stelzer und PD Dr. med. Felix Post und andere

Bedeutung und Relevanz für die deutsche Sportmedizin

Unser Beirat PD Dr. med. Felix Post hat sich in den vergangenen Wochen mehrmals mit Prof. Dr. med. Jürgen Scharhag, Sportkardiologe an der TU München und Mannschaftsarzt der DFB U21-Nationalmannschaft und Dr. med. Katrin Stelzer, Universitätsmedizin Mainz und Mannschaftsärztin beim 1. FSV Mainz 05, unterhalten. Die Idee war, für unsere neue chinesische Sonderausgabe der sportärztezeitung, die im April erscheinen wird, einen Überblick Sportkardiologie zu erstellen. Während den Gesprächen haben jedoch alle gemerkt, dass die angesprochenen Themen nach wie vor auch für Deutschland relevant sind. Ein tragisches Beispiel ist der verstorbene Fußballer Abdelhak Nouri, bei dem offensichtlich kardiale Auffälligkeiten bekannt waren, aber den Eltern des damals noch minderjährigem Spieler nicht mitgeteilt wurde. So entwickelte sich ein interessantes Gespräch über die Bedeutung und Relevanz der Sportkardiologie. weiterlesen

Welcher Zeittyp ist Ihr Patient?

Von Dr. Eva Brandt

Was uns das Gehirn über die Persönlichkeit verrät und wie Sie darauf reagieren können

Von der Verletzung bis zur endgültigen Genesung ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Arzt, Physiotherapeut, Trainer und Patient einer der wichtigen Erfolgsfaktoren. Damit diese gelingt, müssen sich häufig unterschiedliche Persönlichkeiten aufeinander einstellen und miteinander abstimmen. Die Gehirnforschung und Psychologie zeigt uns, dass die Persönlichkeit jedes Menschen zu 60 % aus Vererbung und zu 40 % aus Prägung besteht. weiterlesen