Entwicklung der Sportmedizin

Ihr Team der sportärztezeitung v.l.n.r.: Masiar Sabok Sir (Chefredakteur), Angie Sarka (Art Director), Robert Erbeldinger (Herausgeber & Geschäftsführer), Natalia Villanueva (Vertrieb & Marketing)

Genauso wie der Sport, der sich in allen Bereichen ständig weiterentwickelt, kennt auch die Sportmedizin keinen Stillstand. Und das ist auch gut so. Denn nur dadurch bleibt sie einer der innovativsten und spannendsten Felder innerhalb der Medizin und kann die interdisziplinären Potenziale voll ausschöpfen. Zum Wohle der Sportler und Patienten, aber auch zum Wohle der Ärzte, Therapeuten und Trainer, an die wir uns mit der sportärztezeitung richten.

Spricht man über aktuelle Entwicklungen in der Sportmedizin, so kommt man derzeit an einem Thema nicht vorbei: der Konservativen Therapie. So ist auf dem diesjährigen DKOU in Berlin Ende Oktober das lang ersehnte Weißbuch Konservative Orthopädie und Unfallchirurgie erschienen. Wir haben es mit Spannung erwartet, denn schließlich haben wir von Anfang an die Potenziale dieses Bereiches erkannt, fördern diese Tendenzen seit nunmehr über 12 Jahren und haben 2016 mit unseren Beiräten die AG Konservative Therapien in der Sportmedizin gegründet (mehr Infos dazu auf S. 22 dieser Ausgabe). Anlass genug, über das Weißbuch in dieser Ausgabe konstruktiv zu diskutieren. Wir freuen uns sehr, dafür mit Prof. Dr. Ralph Spintge, Dr. Andree Ellermann, Dr. Stefan Mattyasovszky, Prof. Dr. Ingo Marzi und Dr. Christian Sturm fünf absolute Experten auf ihrem jeweiligen Gebiet gewonnen zu haben, die ihren ganz eigenen Blick auf diese Thematik ab Seite 4 präsentieren.

Spricht man über aktuelle Entwicklungen in der Sportmedizin, so reicht das aber nicht aus. Wer nur einen Ausschnitt im Fokus hat, verliert den Blick für das Ganze und wird auf dem Gebiet der Sportmedizin nicht effektiv arbeiten können. Es braucht vielmehr ein Zusammenspiel verschiedener Komponenten, die oftmals miteinander verzweigt sein müssen oder sich zumindest gegenseitig ergänzen und unterstützen können. Neben der Konservativen Therapie ist dies auch die Operative Therapie, die ihren wichtigen Stellenwert in der Sportmedizin hat und der wir in dieser Ausgabe ein eigenes Special geben. Unser jährlich stattfindendes Symposium, das einen konservativen Schwerpunkt hat, findet übrigens seit der ersten Veranstaltung vor 7 Jahren ganz bewusst in einer Sportklinik mit operativen Fokus statt. Mit dem Versuch, mit unseren Partnern immer dem Status quo einen kleinen Schritt voraus zu sein, möchten ir die Potenziale dieser Synergien aufzeigen.

Aber auch Prävention, Training, Regeneration, Rehabilitation, Sportkardiologie, Sporternährung und psychologische sowie neuropsychologische und neurophysiologische Aspekte gehören dazu und haben ihren berechtigten Platz in der Sportmedizin. Der geübte Leser der sportärztezeitung wird in dieser Aufzählung unsere Rubriken wiedererkennen. Und manchmal eignet sich auch ein Blick über die deutschsprachigen Grenzen hinaus. In dieser Ausgabe erwartet Sie daher ein Special zur internationalen Sportmedizin, vorgestellt von unseren Beiräten Prof. Dr. Christoph Schmitz und PD Dr. Felix Post – ein neuer Service für Sie, mit dem Sie durch ungefilterte Informationen auf dem aktuellsten Stand bleiben. Fortsetzung folgt.

Nur gemeinsam ist man stark – nur gemeinsam ist die Sportmedizin effektiv. Schauen Sie mit uns über den Tellerrand, nutzen Sie Synergien, die sich ergeben und bleiben Sie mit uns am Ball – 2018 werden wir weitere neue innovative Wege gehen.